Prävention bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Sie schafft sichere Orte, stärkt Menschen in ihrer Handlungskompetenz und setzt dort an, wo Macht, Abhängigkeit und Verletzbarkeit eine Rolle spielen. Ziel ist es, Gewalt vorzubeugen, Risiken frühzeitig zu erkennen und handlungsfähig zu bleiben: auf individueller, struktureller und institutioneller Ebene.
Gewalt hat viele Gesichter
Gewalt tritt in unterschiedlichen Formen auf und ist nicht immer sofort sichtbar. Dazu gehören unter anderem:
- emotionale und psychische Gewalt
- toxische Beziehungen und belastende Arbeitsverhältnisse
- körperliche Gewalt
- sexualisierte Gewalt
- Mobbing und Cybermobbing
Allen Formen von Gewalt ist eines gemeinsam: Macht und der Umgang mit Macht spielen eine zentrale Rolle. Prävention setzt genau hier an: bei Bewusstheit, Klarheit sowie Verantwortung.
Prävention ist kein Projekt – sondern ein Prozess
Wirksame Prävention ist kein einmaliges Vorhaben und kein reines Regelwerk. Sie ist ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess, der Haltung, Strukturen und gelebte Praxis regelmäßig reflektiert und miteinander verbindet.
Prävention bedeutet:
- sichere und schützende Rahmenbedingungen zu schaffen,
- Verantwortung klar zu benennen,
- Persönlichkeitsentwicklung und Reflexion zu fördern,
- Machtstrukturen sichtbar zu machen und zu reflektieren,
- klare Verfahren für den Umgang mit Grenzverletzungen zu etablieren.
Schwerpunkte meiner Arbeit
Prävention (sexualisierter) Gewalt
Prävention sexualisierter Gewalt zielt darauf ab, Grenzverletzungen frühzeitig wahrzunehmen, Handlungssicherheit zu stärken und Schutzfaktoren auf individueller und institutioneller Ebene aufzubauen.
Zentrale Themen sind:
- Formen von Gewalt
- Sensibilisierung für Nähe- und Distanz-Themen
- Täterstrategien und Psychodynamik von Betroffenen und Tätern verstehen
- Reflexion von Rollen, Verantwortung und Macht
- Folgen von Gewalt und Umgang mit Traumatisierungen
- Stärkung von Wahrnehmung und Handlungskompetenz
- Entwicklung klarer Interventions- und Meldewege
Mobbing und Cybermobbing
Mobbing und Cybermobbing wirken häufig schleichend, haben jedoch gravierende Auswirkungen auf Einzelne, Teams und Organisationen.
Präventive Arbeit umfasst:
- frühzeitiges Erkennen von Dynamiken und Eskalationsmustern
- Förderung einer respektvollen Kommunikations- und Feedbackkultur
- klare Zuständigkeiten und Verfahrenswege
- Entwicklung tragfähiger Interventionsstrategien
Schutzkonzepte und Risikoanalysen
Institutionelle Schutzkonzepte dienen dazu, Risiken systematisch zu erfassen und verbindliche Standards für den Umgang mit Grenzverletzungen und Gewalt zu etablieren.
Ein wirksames Schutzkonzept beinhaltet unter anderem:
- eine Analyse institutioneller Risiken und Machtstrukturen
- klare Verantwortlichkeiten und Führungsaufgaben
- transparente Verfahrens- und Meldewege
- Regelungen zu Nähe und Distanz
- Präventions- und Interventionsstrategien
- regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung
Mit meinem Know how, meiner langjährigen Erfahrung sowie meinen Tools unterstütze ich Sie bei der Analyse von Risiken sowie der Erstellung von individuellen Schutzkonzepten.
Hier können Sie anonym, 100 % kostenlos in nur 5 Minuten einen Selbsttest zur ersten Einschätzung machen:
Materialien/ Tools:
Durch meine langjährige Erfahrung habe ich zahlreiche Materialien und Tools, die Sie bei der (Weiter-) Entwicklung Ihres Schutzkonzepts helfen können.
Ich kenne die Stolpersteine und kann Ihnen helfen, gut in den Prozess zu starten, dran zu bleiben und nicht die Übersicht in all der Komplexität zu verlieren.
Ab September 2026 erscheint hierzu auch mein Workbook „Sichere Orte schaffen“
Arbeitsformate und methodisches Vorgehen
Meine Arbeit verbindet fachliche Beratung, partizipative Prozesse und zeitgemäße Lernformate. Je nach Zielgruppe, Rahmenbedingungen und Fragestellung arbeite ich:
- in Präsenz (z. B. Workshops, Teamtage, Risikoanalysen vor Ort),
- online (Beratung, Schulungen, Prozessbegleitung),
- mit E-Learning-Formaten, die zeit- und ortsunabhängiges Lernen ermöglichen und Online- und Präsenzformate sinnvoll ergänzen.
Für Risikoanalysen nutze ich neben partizipativen Methoden vor Ort auch ergänzende Online-Tools sowie mein umfangreiches Workbook „Sichere Orte schaffen“, die eine strukturierte, anonymisierte und nachhaltige Erfassung von Risiken ermöglichen und den Entwicklungsprozess unterstützen.
Sichere Orte gestalten – Verantwortung übernehmen
Schutzkonzept-Entwicklung bedeutet, Organisationen und Einrichtungen zu befähigen, Verantwortung aktiv zu übernehmen. Sichere Orte entstehen dort, wo Klarheit herrscht, Mitarbeitende geschult sind und Prävention als gemeinsame Aufgabe verstanden wird.
Dabei spielen Personalführung, Organisationskultur und kontinuierliche Reflexion eine zentrale Rolle.
Mein Angebot
Ich berate, begleite und qualifiziere Organisationen, Teams und Fachkräfte bei der Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Präventions- und Schutzkonzepte.
Mein Angebot umfasst:
- fachliche Beratung und Prozessbegleitung
- Schulungen und Trainings für Mitarbeitende und Führungskräfte
- Präsenz-, Online- und E-Learning-Formate
- Unterstützung bei Risikoanalysen (vor Ort und digital)
- Begleitung bei der Erstellung institutioneller Schutzkonzepte
- Reflexionsräume zu Rolle, Macht, Verantwortung, Nähe und Distanz
Kontakt
Gerne bespreche ich mit Ihnen, welche Form der Präventionsarbeit für Ihre Einrichtung oder Organisation sinnvoll ist.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme und ein persönliches Gespräch.
